Kunafa ist so unglaublich vielseitig, das man es immer wieder anders servieren kann. Form und Füllung lassen sich in unzähligen Varianten kombinieren.
Bei diesem Rezept werden Kunafa-Hörnchen, ähnlich wie Schillerlocken zuerst gebacken und dann mit einer leckeren Creme gefüllt. Da ist alles möglich, von einfacher Schlagsahne, über Mango-Creme bis hin zu Nutella.
Ramadan ist 30 Tage lang und irgendwann ist jedem das normale Kunafa und Basbussa einfach überdrüssig.
In Europa findet man die nudelartigen Kunafa-Fäden oft im TK-Regal arabischer, türkischer oder griechischer Supermärkte.
Die Schillerlocken-Formen habe ich hier bestellt.
Zutaten:
250 g Kunafa150 g Butter oder Ghee
200 ml Sirup
Vanillepudding
Sahnecreme
2 EL Rosenwasser
Zubereitung:
1. Den Zuckersirup nach diesem Rezept zubereiten und die Butter schmelzen. Schillerlockenformen und Auflaufform gut einfetten.2. Jeweils eine Strähne Kunafa bereit legen, buttern und um eine Schillerlockenform wickeln.
Am breiteren Ende anfangen und dann schräg nach unten rollen.
Wickeln bis die ganze Form bedeckt ist. Etwas andrücken.
3. Versetzt in die gebutterte Auflaufform legen und großzügig mit der restlichen geschmolzenen Butter übergiessen.
4. Im Backofen bei 200°C in etwa 20-30 Minuten goldbraun backen. Die überschüssige Butter abgießen.
5. In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten. Dazu den mit Rosenwasser aromatisierten Vanillepudding (gekocht mit nur 400 ml Milch anstatt 500 ml) mit der Schlagcreme mischen und in einen Spritzbeutel füllen. Die Schlagcreme am besten mit einem Handrührgerät aufschlagen.
6. Normalerweise wird der kalte Sirup über die heiße Kunafa gegossen. In diesem Fall müssen die Hörnchen vor dem Befüllen mit der Creme aber abkühlen. Dann jedes Hörnchen mit Creme befüllen. Am Ende alles mit Sirup übergießen und abtropfen lassen.
Andere Kunafa-Rezepte findet ihr hier.
Bilhana wa schifa! Guten Appetit! Ramadan Karim!

















Heute teile ich eins meiner besten Rezepte mit Euch! Diese Brotstangen schmecken wirklich so, wie Ba'assumat schmecken soll. Jeder wird denken, ihr habt sie aus einer ägyptischen Bäckerei mitgebracht! Ich habe länger experimentiert, um die richtige Technik rauszufinden, damit man nicht jede Stange einzeln von Hand rollen muss, alle schön gleichmäßig aussehen und der Sesam nicht sofort von den Stangen fällt. Dann natürlich noch die richtige knusprige Konsistenz und der typische Geschmack!









Zuerst wird die Leber mit Gewürzen und Säure mariniert, dann in Weizenkleien gewendet und in der Pfanne gebraten. Eigentlich ganz einfach und unkompliziert und typisch ägyptisch. Die Leber ist in knapp 10 Minuten schon gar.


















